was lange währt... ???

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Re: was lange währt... ???

Beitragvon SKORPIOm » Di Jul 27, 2010 11:38 pm

An Liebe bis zum Tod habe ich auch mal geglaubt. Schön finde ich die Vorstellung noch immer und es mag das auch geben.
Das Leben hat mich aber nach 24 Jahren Beziehung etwas anderes gelehrt.
Gelegentlich muss man um die Liebe und um die Beziehung kämpfen und die lange währende Beziehung gibt es nicht geschenkt.
Irgendwann kommt der Punkt an dem man sich fragt wie es dann weitergehen soll, denn so wie es ist, geht es dann meist nicht länger.
Dann kommt die Stunde der Wahrheit. Der Punkt an dem sich etwas ändern MUSS, denn sonst wäre die Beziehung tot.
Dann steht eventuell auch mal alles auf dem Spiel. Die Frage ist dann ob die Partner es schaffen sich neu aufeinander einzulassen und sich NEU zu verlieben.
War jetzt vielleicht etwas unromantisch, aber bis jetzt hat es gehalten.

@Gandalf: warum soll es nur ein frommer Wunsch bleiben?
unorthodoxe Vorlieben *grübel - entweder meine Vorlieben sind nicht unorthodox ODER :kratz: ... was machst Du???? :-)

Medien:
Sicher, unsere Welt ist vernetzter, "größer" und die Verlockungen sind vielfältiger als früher.
Trotzdem ist es die Entscheidung eines jeden Einzelnen für welchen Weg er sich entscheidet.
Medien halten manchmal auch Beziehungen zusammen ;-) *ist ein Insider - sorry*
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Re: was lange währt... ???

Beitragvon Gandalf » Do Jul 29, 2010 8:33 am

SKORPIOm hat geschrieben:unorthodoxe Vorlieben *grübel - entweder meine Vorlieben sind nicht unorthodox ODER :kratz: ... was machst Du???? :-)


Unorthodox natürlich relativ gesehen zum Vanilla-Teil der Bevölkerung, nicht zum Forum hier ... :D
Die Zensur ist die jüngere von zwei schändlichen Schwestern, die ältere heißt Inquisition. (Johann Nestroy)
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Re: was lange währt... ???

Beitragvon DieFolgsame » Sa Jul 31, 2010 6:25 pm

Littlewonder hat geschrieben:Heute können wir allein durch das Internet unzählige Menschen kennen lernen und uns auszutauschen...


Das ist wohl wahr, Littlewonder - ohne das Internet wüsste ich vermutlich heute immer noch nicht, dass ich devot bin ;-)

Dann hätte ich jetzt keinen Herrn - wäre aber möglicherweise auch nicht mehr mit meinem Mann zusammen, weil ich zwar damals nicht wusste, was mir fehlte, aber doch meinem Mann die Schuld daran gab, dass es mir zeitweise so schlecht ging.

@Teddy: Bei mir ist es halt anders herum gelaufen. Ich hatte schon eine Familie, als mir meine Bedürfnisse klar wurden und da wollte ich mich nicht länger selbst verleugnen.
Nichts kann den Menschen mehr stärken, als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt.
(Paul Claudel)
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Re: was lange währt... ???

Beitragvon Chantalle » So Aug 01, 2010 1:18 pm

Wie schon mal erwähnt, glaube ich auch, das sich 90% der Bevölkerung eine harmonische Beziehung wünschen, getreu dem Eheversprechen, bis das der Tod Euch scheidet.

Ich selber schließe mich da nicht aus. Ich hoffe auch, wenn ich die richtige gefunden habe und wir heiraten sollten, das Diese Ehe ein Leben lang wärt. Aber ich habe auch schon Menschen kennengelernt, die schon verheiratet waren und wo es nicht gutgegangen ist. Ihre Frage: Bist Du schon verheiratet? Antwort: Nein, noch nicht. Sie: Gut so, heirate bloß nicht. Da kommt man schon ganz kurz ins grübeln. Aber ich finde, man sollte sich nicht davon beeinflussen lassen und seine eigenen Erfahrungen sammeln.
Apropo Beeinflussung: Ich glaube nicht, das die schwache Präsenz der Medien (i-Net / Frensehen) früher daran Schuld ist, das die Beziehungen unser Eltern- / Großelterngeneration harmonischer verlaufen sind als die heutigen.
Und es wird immer welche geben, die an das in den Medien projektzierte "perfekt inszenierte Eheleben" glauben.
Aber ich glaube aber auch, die Medien werden immer mehr Einfluß auf unsere heutigen Beziehungen nehmen, ob wir es wollen oder nicht.
Bin ein Mann, der gerne zwischen den Geschlechtern wandelt und wann immer Zeit und Lust hat, seine weibliche Seite auslebt.
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Re: was lange währt... ???

Beitragvon Littlewonder » So Aug 01, 2010 5:10 pm

Ich glaube nicht, das die schwache Präsenz der Medien (i-Net / Frensehen) früher daran Schuld ist, das die Beziehungen unser Eltern- / Großelterngeneration harmonischer verlaufen sind als die heutigen.

Die Ehen der vorigen Generationen waren vielleicht langlebiger, ob sie aber deshalb harmonischer waren? Da haben sicher auch wirtschaftliche und gesellschaftliche Gründe mitgespielt. Manche Paare hätten sich bezüglich Harmonie damals sicher auch besser getrennt...

Wenn ich von mir selber ausgehe, denke ich schon, dass mich die Beziehung, die meine Eltern miteinander haben, beeinflusst hat. So in dem Sinn, ob man als Kind ein positives oder eher negatives Beispiel von Paarbeziehung vor der Nase hat, wie Eltern in Krisenzeiten miteinander umgehen.
Mein Mann meint, wir beide hätten wohl ein paar steinzeitliche Sammlergene: Was wir mal haben, geben wir es nicht so leicht her und wenn etwas kaputt ist, wird es lieber repariert als raus geschmissen und was Neues dafür angeschafft... :D
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