vor 5 jahren...

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Replying to Topic 'vor 5 jahren...'

Beitragvon 636 » Mi Sep 13, 2006 11:04 pm

Extremisten auf der einen, George UU auf
der anderen Seite, der persönliche Interessen
vertritt, die Interessen seines Clans, oder aber
auch "gläubiger" Extremist!?

Man sollte meinen, was im Kleinen funktioniert, müsste
auch im Grossen gehen, tut es aber nicht!

Damit kommen wir gemeinsam zum Ziel.

Never ever, da es rein wirtschaftliche Interessen sind die
da weltweit bedient werden, ob in Dafur oder im nahen Osten, gibt
es keinerlei Gründe die ich sehe, um gemeinsam zum Ziel zu
kommen!

Orwell lässt grüssen.

Ja, es war auch für mich der Horror, die Reportagen im Radio
zu hören, anschliessend die Bilder im Fernseher zu sehen, Horror/Terror!

Vergangenheit!


Manchmal freu ich mich, wenn ich all das ausblenden kann, was uns
beeinflusst, was uns zornig macht, dann sitz ich auf dem Motorrad, fahr
durch die ostwestfälischen Wälder, bin für mich allein, fühle ...

Geh mit dem Hund durch den Wald, rieche ...

... usw.

Dann denk ich mir manchmal: "eigentlich ists doch ganz schön, so
wie es ist!", hmmmm, zu einfach?

Gruss,
Bernd
636
 

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Beitragvon TallenD » Do Sep 14, 2006 1:30 am

...was wirklich schlimm ist, ist das menschen dafür leiden und sterben das politiker oder selbsternannte diktatoren/führer ihren willen durchsetzen wollen

kein mord, egal an wem, ist rechtens. das ist meine meinung.. (auch wenn ich daran ab und zu mal zweifel, ist jedes leben heilig....)
bye,
talli

"...ich spiel mit der Welt wie ein Kind
das nichts weiss, von der Zeit die verrinnt
bitte verzeih mir den weg den ich ging
ich will doch nur Leben..."
TallenD
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Beitragvon dertreueHusar » Do Sep 14, 2006 8:49 am

Es findet derzeit ein Krieg statt. Der Krieg wurde
ausgerufen von extremen Islamisten.

Dabei dient die Religion (Islam) nur als Vorwand.
Es hat nicht wirklich etwas mit Religion zu tun. Diese
Extremisten suchen den Krieg und den Terror, um
eigene Ziele zu verfolgen.

Jedes einzelne Menschenleben, was diesem Krieg zum
Opfer fällt, ist eines zuviel. Ich verabscheue Krieg. Ich bin
Kriegsdienstverweigerer, nennt sich heute Zivildienstleistender,
aus Überzeugung geworden. Ich habe dafür noch ein
richtiges Gerichtsverfahren gegen den Staat führen müssen.

Weder George W. B. kann diesen Krieg alleine mit Gewalt
gewinnen, noch sonst irgend ein Mensch, bzw. Staat. Wir müssen
den Nährboden für diese Extremisten beackern und die
Anspruchsgrundlage entziehen. Nur dann haben wir wirklich
eine Chance, dass der Krieg beendet wird.

LG

der treue Husar:)

.......der Bernd viel Spaß mit seinem Motorrad wünscht;)
dertreueHusar
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Beitragvon Crazy_AT » Do Sep 14, 2006 3:40 pm

Ich behaupte ja eher, der Krieg wurde von den Terror-Bekämpfern angefangen. Erst durch Einmischung in die interne Politik, dann durch Lenkung der "Partner", dann durch Fallenlassen der zu aufmüpfigen "Ex-Partner" und wahrscheinlich schließlich sogar durch Unterstellung von Terroraktionen.
(Mal ehrlich, glaubt irgendjemand, daß ein Terrorist nicht lieber ein vollbesetztes WTC angeflogen hätte? Also zwei Stunden später. Flugzeuge gibts ja wohl genug dort.)
Arne
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Beitragvon Nina » Do Sep 14, 2006 6:05 pm

Zitat Arne:
(Mal ehrlich, glaubt irgendjemand, daß ein Terrorist nicht lieber ein vollbesetztes WTC angeflogen hätte? Also zwei Stunden später. Flugzeuge gibts ja wohl genug dort.)

...man kann da hin und her spekulieren und wird wohl niemals erfahren wie es sich wirklich verhalten hat....aber darum geht es meiner Ansicht ja endeffektlich auch gar nicht, sondern darum dass wir alle zum *Spielball* irgendwelcher Aggressoren werden können und niemals und nirgends geschützt sind....

Ich hatte neulich eine völlig neue Erfahrung in der Hauptstadt, die mich ehrlich gesagt ziemlich unangenehm berührt hat.
Ich war mal wieder (wie fast jeden Tag) mit S-Bahn und U-Bahn unterwegs und wurde während der Fahrten desöfteren unangenehm von meinem Lesestoff aufgeschreckt mit Durchsagen wie bsp.: ...."Achtung, dies ist ein Sicherheitshinweis ....liebe Fahrgäste, achten sie bitte auf unbeaufsichtigte Gepäckstücke ....usw.

Ich bin ja nicht unbedingt schreckhaft, aber diese permanenten Durchsagen in allen Zügen und die überdurchschnittliche Präsenz von Polizei- und Grenzschutzbeamten auf den Bahnhöfen haben mir ein Gefühl vermittelt, was ich bis dahin in der Form noch nicht kannte... ich hatte verdammt noch mal das erste Mal in meinem Leben richtig Schiss, eventuell meine Familie nicht mehr wieder zu sehen, weil vielleicht gerade irgendeinem *Kasper* danach ist - an dem Ort an dem ich mich aufhalte - Terror machen zu müssen.

Keiner von uns befindet sich mehr auf der sicheren Seite, man kann einfach nur hoffen, sich nicht zur falschen Zeit - am falschen Ort aufzuhalten...

LG Nina

edit: RS
Zuletzt geändert von Nina am Do Sep 14, 2006 6:10 pm, insgesamt 1-mal geändert.
Nina
 

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Beitragvon Crazy_AT » Do Sep 14, 2006 7:53 pm

Anscheinend funktioniert die Panikmache der Geheimdienste...
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Beitragvon dertreueHusar » Do Sep 14, 2006 8:04 pm

Ja klar funktioniert die. Wenn man sich noch traut
mit einem Flugzeug zu fliegen, dann kann man an
den Kontrollen sein blaues Wunder erleben. Ohne die
Panikmache anzuheizen - es glaubt doch wohl niemand
ernsthaft, dass, wenn die wollen, die auch können. Da kann
noch soviel Kontrolle erfolgen. Die finden immer einen
Weg.

LG

der treue Husar:)

.... der Nina trotzdem gut verstehen kann.:)
dertreueHusar
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Beitragvon Nina » Do Sep 14, 2006 8:43 pm

Yepp Arne, sie funzt....

wenn man nicht gerade in *Klein Wülferode* lebt/oder sich aufhält, sondern sich dort befindet wo das Leben tobt... :)

LG Nina
Nina
 

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Beitragvon Coyote » Do Mär 06, 2008 10:00 pm

Also ich muss ehrlich sagen, dass ich damals am 11. September 2001 zwar etwas baff, aber keineswegs schockiert war.
Ich erinnere mich nicht ohne eine geweisse Bitterkeit daran, dass ich in den ersten Minuten der Fernsehberichterstattung noch dachte 'jetzt töten sie schon ihre eigenen Bürger'.
Aber was mich wirklich abgestossen hat war der unglaubliche Medienrummel um nicht mal 5000 Menschen die weitgehend ziemlich schnell und schmerzlos gestorben sind. Wenige Monate vorher war ich nämlich selbst an einem Ort wo die Menschen tot sind während ihre Körper noch rumlaufen: in Afrika.
Da kann man zu jedem beliebige Zeitpunkt einem Menschen in die Augen schauen der bereits tot ist, es weiß und nichts dagegen tun kann. Und selbst wenn man diesem Menschen etwas zu essen gibt sieht man, dass er genau weiß wie sinnlos es für ihn ist und das sein 'klinischer Tod' damit nur aufgeschoben ist.
Das relativiert solche 'kleinen' hausgemachten Katastrophen wie nine eleven irgendwie.

Ich will damit die Familienschicksale nicht runterspielen und jeder Betroffene hat mein mildes Mitgefühl für einen persönlichen Verlust. Aber seien wir mal ehrlich: In Afrika sterben täglich so viele Menschen wie an diesem einen Tag inAmerika und es kratzt keine Sau. Auch heute nicht. Deswegen ist mir der Hype um den angeblichen Anschlag noch mehr auf die Nüsse gegangen als diese 'War on Terror' Geschichte insgesamt.

Eine Tragödie ist heutzutage nur noch so groß wie die Medien sie machen. Und unsere Relationen zu Trägödien sind ziemlich aus den Fugen geraten. Und in den vergangenen Jahren geht uns völlig unnötig, aber verdientermaßen hier in Europa wie in den Staaten endlich mal die Muffe, weil wir scheinbar selbst betroffen sein könnten. Verdient haben wir das schon...
Never take a look into old Coyotes eyes without being prepared to loose yourself inside.
Coyote
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