Gehorsam
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- Littlewonder
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Re: Gehorsam
Naja, so wie ich das verstehe ist der Gehorsam deiner Sub eine Art Grundvoraussetzung für dich.
Und wie du scheibst, seid ihr alle drei damit glücklich und zufrieden.
So recht vorstellbar ist es nicht für mich, dass jemand seinen eigenen Willen völlig aufgibt, und noch weniger,
dass der Mann deiner Sub kein Problem mit der Situation hat.
Vielleicht ist ja wirklich oft das Thema die Suche nach einer strengen Vaterfigur, die Entscheidungen trifft (abnimmt?), lobt und straft als Erziehungsperson...
Kann sein, dass ich mich mit 'Gehorsam' so wenig anfreunden kann, weil die Auseinandersetzung mit jemand, den ich auch im BDSM-Zusammenhang als Partner empfinde, viel spannender für mich ist. Einen 'Vater' würde ich sicher nicht wollen.
Und wie du scheibst, seid ihr alle drei damit glücklich und zufrieden.
So recht vorstellbar ist es nicht für mich, dass jemand seinen eigenen Willen völlig aufgibt, und noch weniger,
dass der Mann deiner Sub kein Problem mit der Situation hat.
Vielleicht ist ja wirklich oft das Thema die Suche nach einer strengen Vaterfigur, die Entscheidungen trifft (abnimmt?), lobt und straft als Erziehungsperson...
Kann sein, dass ich mich mit 'Gehorsam' so wenig anfreunden kann, weil die Auseinandersetzung mit jemand, den ich auch im BDSM-Zusammenhang als Partner empfinde, viel spannender für mich ist. Einen 'Vater' würde ich sicher nicht wollen.
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dertreueHusar
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Re: Gehorsam
Hallo Praefekt,
vorab mein Kompliment zu deinem eindrucksvollen und gut
nachvollziehbaren Bericht. Eine ganz faszinierende Lebenssituation,
die du da beschreibst. Kompliment, dass du nicht zur dunklen Seite
gewechselt bist, die Verlockung war bestimmt groß. Und es bestätigt
eben meine These: Macht, Geld und Erfolg verderben nicht den
Charakter eines Menschen, sie legen ihn nur frei.
Dass sich deine Sklavin auf den Weg zurück macht, einfach toll.
Ich drücke ihr die Daumen, dass sie noch den Dr. schafft und es dann
nicht aufhört, sondern sie mal schaut, was noch geht.
Gehorsam in einer solchen Situation ist doch für mich völlig normal.
In einer solchen Beziehung brauche ich darüber gar nicht diskutieren.
Dass es nicht immer funktioniert ist menschlich und macht irgendwie
auch den Reiz aus.
Ich wünsche eurer Dreiecksbeziehung noch eine gute Zeit.
Liebe Grüße
der treue Husar
vorab mein Kompliment zu deinem eindrucksvollen und gut
nachvollziehbaren Bericht. Eine ganz faszinierende Lebenssituation,
die du da beschreibst. Kompliment, dass du nicht zur dunklen Seite
gewechselt bist, die Verlockung war bestimmt groß. Und es bestätigt
eben meine These: Macht, Geld und Erfolg verderben nicht den
Charakter eines Menschen, sie legen ihn nur frei.
Dass sich deine Sklavin auf den Weg zurück macht, einfach toll.
Ich drücke ihr die Daumen, dass sie noch den Dr. schafft und es dann
nicht aufhört, sondern sie mal schaut, was noch geht.
Gehorsam in einer solchen Situation ist doch für mich völlig normal.
In einer solchen Beziehung brauche ich darüber gar nicht diskutieren.
Dass es nicht immer funktioniert ist menschlich und macht irgendwie
auch den Reiz aus.
Ich wünsche eurer Dreiecksbeziehung noch eine gute Zeit.
Liebe Grüße
der treue Husar
- Lexthius
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Re: Gehorsam
Guten Abend
Ich habe Praefects Beitrag nun ein paar mal gelesen.
Allerdings kann ich daran, im Gegensatz zum treuen Husaren nichts schönes oder erstrebenswertes finden.
TPE mag im Kopfkino seinen Platz haben. In meinem hat es das. Aber real sehe ich das Konzept von TPE als die dunkle Kehrseite der Medaille. Ein No-Go.
Das ist kein Gehorsam – Das ist Hörigkeit.
Ich kannte früher ein paar Paare, die in 24/7-Beziehungen lebten. Die Machtverhältnisse dort waren mal mehr mal weniger eindeutig verteilt, das war von Paar zu Paar verschieden. In punkto Gehorsam waren die einen total locker, und die anderen eben nicht. Und ich kann wohl sagen, dass diese Paare auf mich einen ziemlich glücklichen Eindruck gemacht haben. Von TPE waren aber selbst die Beziehungen mit dem größten sichtbaren Machtgefälle meilenweit entfernt. Ich ziehe sogar in Zweifel dass es so etwas wie reales TPE überhaupt gibt, wobei ich mir bewusst bin, das es keine allgemeingültige Definition des Begriffes TPE gibt. Jeder versteht darunter ein bisschen was anderes. Richtiger wäre es also zu schreiben, dass ich nicht glaube, dass das was ich für mich als TPE definiere real existiert.
Und auch das stimmt noch nicht ganz.
Im Grunde meine ich, das TPE real nicht existieren sollte.
Wie ich oben schon schrieb: TPE strebt nach Hörigkeit, Hörigkeit wiederrum bedeutet Abhängigkeit.
Oder deute ich Sätze wie:
Nennt mich dafür meinetwegen engstirnig oder intolerant.
Ich wollte nur klar stellen wo ich stehe.
Gruß,
Marc
Ich habe Praefects Beitrag nun ein paar mal gelesen.
Allerdings kann ich daran, im Gegensatz zum treuen Husaren nichts schönes oder erstrebenswertes finden.
TPE mag im Kopfkino seinen Platz haben. In meinem hat es das. Aber real sehe ich das Konzept von TPE als die dunkle Kehrseite der Medaille. Ein No-Go.
Das ist kein Gehorsam – Das ist Hörigkeit.
Ich kannte früher ein paar Paare, die in 24/7-Beziehungen lebten. Die Machtverhältnisse dort waren mal mehr mal weniger eindeutig verteilt, das war von Paar zu Paar verschieden. In punkto Gehorsam waren die einen total locker, und die anderen eben nicht. Und ich kann wohl sagen, dass diese Paare auf mich einen ziemlich glücklichen Eindruck gemacht haben. Von TPE waren aber selbst die Beziehungen mit dem größten sichtbaren Machtgefälle meilenweit entfernt. Ich ziehe sogar in Zweifel dass es so etwas wie reales TPE überhaupt gibt, wobei ich mir bewusst bin, das es keine allgemeingültige Definition des Begriffes TPE gibt. Jeder versteht darunter ein bisschen was anderes. Richtiger wäre es also zu schreiben, dass ich nicht glaube, dass das was ich für mich als TPE definiere real existiert.
Und auch das stimmt noch nicht ganz.
Im Grunde meine ich, das TPE real nicht existieren sollte.
Wie ich oben schon schrieb: TPE strebt nach Hörigkeit, Hörigkeit wiederrum bedeutet Abhängigkeit.
Oder deute ich Sätze wie:
… falsch?Praefect hat geschrieben:... Hätte ich ihr gesagt das sie ihren Mann verlassen sollte hätte sie es getan. Sie hätte keine Wahl gehabt. Mein Wille wurde zu ihrem Willen...
...Sie dachte was ich von ihr verlangte würde sie weit über die Grenze in den Berreich bringen in der ihr permanenter Schaden zugefügt wird. Sie gehorchte dennoch, obwohl ihr klar war das dies nicht gut war, das sie dies nicht tun sollte...
...Es war der größte interner Kampf den sich jeh gekämpft hatte um sich von meinem Willen zu befreien, und das einzige was sie fertig brachte war ein paar Sekunden mit dem Gedanken zu spielen nein zu sagen bevor sie ja sagte...
Nennt mich dafür meinetwegen engstirnig oder intolerant.
Ich wollte nur klar stellen wo ich stehe.
Gruß,
Marc
Eigentlich bin ich ganz anders
ich komm' nur viel zu selten dazu
Du machst hier grad' mit einem Bekanntschaft
den ich genauso wenig kenne wie du
- Udo Lindenberg
ich komm' nur viel zu selten dazu
Du machst hier grad' mit einem Bekanntschaft
den ich genauso wenig kenne wie du
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-
DinaDarkness
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Re: Gehorsam
Ich halte ein solches Verhältnis auch für gefährlich für den submissiven Teil der Beziehung. So völlig dem Willen einer anderen Person unterworfen zu sein birgt große Gefahren, und für die abhängige Person ist eben nicht kontrollierbar, ob der andere diese Situation ausnutzt oder verantwortungsvoll ausfüllt.
Ich bin ja selbst devot und kenne diese Neigung mich jemandem vollständig hinzugeben, aber das was mich mich dagegen sträuben lässt ist nicht nur die Ablehnung der Gesellschaft, sondern auch das Wissen, dass ich mich damit in Gefahr begebe.
Und um noch mal auf das Eingangsposting zu kommen: Gehorsam, Unterwerfung und Hingabe (die sich ja in Gehorsam und Unterwerfung ausdrücken kann) haben einfach einen großen Reiz für mich, es kickt mich in gewisser Weise und geht eigentlich wie von selbst. Wenn es Dinge sind, die ich nicht mag/nicht will sind wir an dem Punkt, an dem er mir seinen Willen aufzwingt, an dem wirklich er entscheidet und nicht mehr ich, bzw. wir beide. Hier wird das Machtgefälle deutlich, das auch mich kickt.
Ich hatte diese Diskussion schon einige Male mit Frauen die selbst nicht devot sind und meinten ich bräuchte eine ungeheure Kraft dafür, es zu sein, aber das brauche ich nicht. Es ist ein Teil von mir.
Ok, ein anderer Teil von mir ist ausgesprochen streitlustig und kein bisschen devot, aber da auch dieser Teil gerne mal einen Orgasmus hat, hält er sich öfter mal sehr bewusst zurück.
Liebe Grüße
Dina
Ich bin ja selbst devot und kenne diese Neigung mich jemandem vollständig hinzugeben, aber das was mich mich dagegen sträuben lässt ist nicht nur die Ablehnung der Gesellschaft, sondern auch das Wissen, dass ich mich damit in Gefahr begebe.
Und um noch mal auf das Eingangsposting zu kommen: Gehorsam, Unterwerfung und Hingabe (die sich ja in Gehorsam und Unterwerfung ausdrücken kann) haben einfach einen großen Reiz für mich, es kickt mich in gewisser Weise und geht eigentlich wie von selbst. Wenn es Dinge sind, die ich nicht mag/nicht will sind wir an dem Punkt, an dem er mir seinen Willen aufzwingt, an dem wirklich er entscheidet und nicht mehr ich, bzw. wir beide. Hier wird das Machtgefälle deutlich, das auch mich kickt.
Ich hatte diese Diskussion schon einige Male mit Frauen die selbst nicht devot sind und meinten ich bräuchte eine ungeheure Kraft dafür, es zu sein, aber das brauche ich nicht. Es ist ein Teil von mir.
Ok, ein anderer Teil von mir ist ausgesprochen streitlustig und kein bisschen devot, aber da auch dieser Teil gerne mal einen Orgasmus hat, hält er sich öfter mal sehr bewusst zurück.
Liebe Grüße
Dina
- Littlewonder
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Re: Gehorsam
Noch ein Gedanke dazu: wenn Sub bei TPE den eigenen Willen völlig abgibt an die dominante Person findet eigentlich keine Auseinandersetzung mehr statt.
Müsste nicht gerade ein dominanter Mensch damit aber umgehen können? Und kann sich der devote Part dann wirklich noch 'freiwillig' dafür entscheiden seinem
Dom zu gehorchen? Das sollte doch nichts sein, was man einmal entscheidet und dann bleibt es so, jede Beziehung entwickelt sich und manchmal auch anders als vielleicht ursprünglich gedacht.
@Praefect
Und er hat kein Problem damit, dass seine Frau ihn in die Wüste schicken würde, falls du das willst?
Müsste nicht gerade ein dominanter Mensch damit aber umgehen können? Und kann sich der devote Part dann wirklich noch 'freiwillig' dafür entscheiden seinem
Dom zu gehorchen? Das sollte doch nichts sein, was man einmal entscheidet und dann bleibt es so, jede Beziehung entwickelt sich und manchmal auch anders als vielleicht ursprünglich gedacht.
@Praefect
Diesen Satz finde ich ganz schön heftig. Es hängt also von deinem Gutdünken ab, ob und wie deine Sub die Beziehung zu ihrem Mann gestaltet.Hätte ich ihr gesagt das sie ihren Mann verlassen sollte hätte sie es getan.
Und er hat kein Problem damit, dass seine Frau ihn in die Wüste schicken würde, falls du das willst?
- die_cobra
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Re: Gehorsam
Was bringt es beiden Partner wenn Sub gehorcht:
Nun ich sage es mal etwas brutaler : Wenn wir alleine unter uns ist, habe ich daran auch nicht besonders viel. Das ist reine Übung aber interessant ist es für mich wenn wir unterwegs sind. Im Beverly und sie es auch vor anderen zeigen muss.
Ja, das ist für mich eine Art Stolz zu zeigen, wie folgsam und gut erzogen die Sklavin ist. Und nun das vielleicht nicht die D/Sler unverständliche : Auch meine Sub ist froh, gefordert zu werden und es zu zeigen zu können. Klar kommen die Worte "Ja, mein Herr" in der Öffentlichkeit etwas schwerer herüber.
Aber die Bewunderung der anderen zu sehen, wenn Sie sich überwunden hat, den STolz in meinem Augen zu sehen, wenn sie eine Übung geschafft hat, das ist ihr Lohn genug.
Sie mit Blicken zu führen, das hat etwas von tiefem Verständnis auf beiden Seiten. Es geht nicht darum eine Marionette auszubilden. Ganz im Gegenteil, eine normalerweise selbstbewusste, etwas freche vorlaute Frau, auf einmal folgsam und gezähmt zu sehen, ist viel schöner. Es hat auch nicht damit zu tun, dass eine Sub Sprechverbot hat, sich mit niemanden unterhalten darf und keine eigenen Meinung haben darf.
Es kommt immer auf die richtige Mischung an. Diese Woche hatte eine befreundete Sub, beim Bedienen einen netten, schlagfertigen Spruch abgeliefert, der so gut war, dass ich ihr sofort zwei Pluspunkte zugesprochen hätte. Es kommt immer darauf was und wie etwas gesagt wird
Nun ich sage es mal etwas brutaler : Wenn wir alleine unter uns ist, habe ich daran auch nicht besonders viel. Das ist reine Übung aber interessant ist es für mich wenn wir unterwegs sind. Im Beverly und sie es auch vor anderen zeigen muss.
Ja, das ist für mich eine Art Stolz zu zeigen, wie folgsam und gut erzogen die Sklavin ist. Und nun das vielleicht nicht die D/Sler unverständliche : Auch meine Sub ist froh, gefordert zu werden und es zu zeigen zu können. Klar kommen die Worte "Ja, mein Herr" in der Öffentlichkeit etwas schwerer herüber.
Aber die Bewunderung der anderen zu sehen, wenn Sie sich überwunden hat, den STolz in meinem Augen zu sehen, wenn sie eine Übung geschafft hat, das ist ihr Lohn genug.
Sie mit Blicken zu führen, das hat etwas von tiefem Verständnis auf beiden Seiten. Es geht nicht darum eine Marionette auszubilden. Ganz im Gegenteil, eine normalerweise selbstbewusste, etwas freche vorlaute Frau, auf einmal folgsam und gezähmt zu sehen, ist viel schöner. Es hat auch nicht damit zu tun, dass eine Sub Sprechverbot hat, sich mit niemanden unterhalten darf und keine eigenen Meinung haben darf.
Es kommt immer auf die richtige Mischung an. Diese Woche hatte eine befreundete Sub, beim Bedienen einen netten, schlagfertigen Spruch abgeliefert, der so gut war, dass ich ihr sofort zwei Pluspunkte zugesprochen hätte. Es kommt immer darauf was und wie etwas gesagt wird
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dertreueHusar
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Re: Gehorsam
Ich möchte mich noch einmal hierzu melden.
@ Marc
Es ist dein gutes Recht, die Dinge zu sehen, wie du sie siehst. Wäre doch langweilig,
wenn wir alle dieselbe Meinung hätten. Ich kann dir jedoch sagen, dass es TPE in der
Realität gibt. Meine Frau und ich leben TPE. Dies bedeutet: Ich gehorche ihr, ich ordne
mich ihrem Willen unter, es gilt, was sie befiehlt und sie hat die Macht in unserer
Beziehung und Partnerschaft. Das sind aus meiner Sicht die basics zum Thema TPE.
Wie das dann im Detail täglich aussieht, wird in jeder TPE Beziehung sicher differenziert
ausgelebt.
Ich finde, du solltest einfach mal deine Definiiton von TPE hier angeben. Dann kann ich mich
besser damit auseinandersetzen. Die Tatsache, dass du meinst, es solle TPE nicht geben,
halte ich für subjektiv und nicht haltbar. Meine Frau und ich leben in einer sehr glücklichen
Partnerschaft.
@ Alle
Ich finde die Aussage:
er doch mit der Macht sehr verantwortungsbewußt um.
Damit bin ich bei folgender Aussage:
ist es doch ganz allein meine eigene Verantwortung, wem ich diese Macht einräume. Es ist tatsächlich
ganz alleine MEINE Verantwortung. Ich entscheide, wer über mich Macht hat. Kein anderer. Natürlich
geht das nur mit Vertrauen. Vertrauen ist etwas, was mit der Zeit wächst. Erst nach langer Zeit kann
ich soviel Macht über mich abgeben. Dann weiß ich aber, dass ich Vertrauen haben kann. Ohne
Vertrauen geht für mich TPE nicht. Ich habe großes Vertrauen in meine Frau. In den vielen Jahren, die
wir jetzt TPE leben, hat sie dieses Vertrauen nie, wirklich NIE mißbraucht. Damit ist für mich alles
fein und ich bin glücklich und zufrieden, auch, wenn es täglich nicht so geht, wie ich mir das manchmal
vorstelle.
Liebe Grüße
titus
@ Marc
Es ist dein gutes Recht, die Dinge zu sehen, wie du sie siehst. Wäre doch langweilig,
wenn wir alle dieselbe Meinung hätten. Ich kann dir jedoch sagen, dass es TPE in der
Realität gibt. Meine Frau und ich leben TPE. Dies bedeutet: Ich gehorche ihr, ich ordne
mich ihrem Willen unter, es gilt, was sie befiehlt und sie hat die Macht in unserer
Beziehung und Partnerschaft. Das sind aus meiner Sicht die basics zum Thema TPE.
Wie das dann im Detail täglich aussieht, wird in jeder TPE Beziehung sicher differenziert
ausgelebt.
Ich finde, du solltest einfach mal deine Definiiton von TPE hier angeben. Dann kann ich mich
besser damit auseinandersetzen. Die Tatsache, dass du meinst, es solle TPE nicht geben,
halte ich für subjektiv und nicht haltbar. Meine Frau und ich leben in einer sehr glücklichen
Partnerschaft.
@ Alle
Ich finde die Aussage:
nicht ungewöhnlich. Als ihr Herr hat er dazu das Recht. Ich kann daran nichts Falsches finden. Ganz offenbar gehtHätte ich ihr gesagt das sie ihren Mann verlassen sollte hätte sie es getan.
er doch mit der Macht sehr verantwortungsbewußt um.
Damit bin ich bei folgender Aussage:
Als derjenige, der ich mich einem anderen Menschen in einer TPE Beziehung soweit ausliefere,Ich halte ein solches Verhältnis auch für gefährlich für den submissiven Teil der Beziehung. So völlig dem Willen einer anderen Person unterworfen zu sein birgt große Gefahren, und für die abhängige Person ist eben nicht kontrollierbar, ob der andere diese Situation ausnutzt oder verantwortungsvoll ausfüllt.
ist es doch ganz allein meine eigene Verantwortung, wem ich diese Macht einräume. Es ist tatsächlich
ganz alleine MEINE Verantwortung. Ich entscheide, wer über mich Macht hat. Kein anderer. Natürlich
geht das nur mit Vertrauen. Vertrauen ist etwas, was mit der Zeit wächst. Erst nach langer Zeit kann
ich soviel Macht über mich abgeben. Dann weiß ich aber, dass ich Vertrauen haben kann. Ohne
Vertrauen geht für mich TPE nicht. Ich habe großes Vertrauen in meine Frau. In den vielen Jahren, die
wir jetzt TPE leben, hat sie dieses Vertrauen nie, wirklich NIE mißbraucht. Damit ist für mich alles
fein und ich bin glücklich und zufrieden, auch, wenn es täglich nicht so geht, wie ich mir das manchmal
vorstelle.
Liebe Grüße
titus
- DieFolgsame
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Re: Gehorsam
Was Praefect geschrieben hat, hat mich sehr angesprochen, denn stellenweise hätte auch von meinem ehemaligen Herrn und mir die Rede sein können. Deshalb gebe ich auch Titus Recht - es ist meine Entscheidung, wem ich mich unterwerfe - und wenn ich damit glücklich bin, ist daran auch nichts auszusetzen. Auch ich hätte meinen Ehemann verlassen, wenn mein Herr es von mir verlangt hätte. Nach drei Jahren hat es sich jetzt aber ergeben, dass ich nicht mehr dieses drängende Bedürfnis habe, mich vollständig zu unterwerfen und auch die Sehnsucht nach extremen Situationen hat stark nachgelassen. Deshalb habe ich meinen Herrn gebeten, mich frei zu geben, damit ich das Thema BDSM gemeinsam mit meinem Mann neu angehen kann. Als verantwortungsbewusster Herr hat er meinem Wunsch statt gegeben.
Liebe Grüße
DieFolgsame
Liebe Grüße
DieFolgsame
Nichts kann den Menschen mehr stärken, als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt.
(Paul Claudel)
(Paul Claudel)
- Littlewonder
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Re: Gehorsam
@titus
Du schreibst du hast die Verantwortung an wen du die Macht über dich abgibst.
Hier geht es um die Beziehung zwischen dir und deiner Frau, in der von Praefect beschriebenen Situation allerdings um eine weitere Beziehung nämlich die zwischen seiner Sub und ihrem Ehemann.
Ich habe meinem Mann vor Jahren ein Versprechen gegeben, das ich ernst nehme, die Verantwortung dafür trage ich, diese Verantwortung kann ich nicht an einen Dritten abtreten, egal wie verantwortungsbewusst dieser damit umgeht.
Ich finde der Vergleich mit deiner persönlichen Situation hinkt in diesem Zusammenhang.Ich finde die Aussage:
Hätte ich ihr gesagt das sie ihren Mann verlassen sollte hätte sie es getan.
nicht ungewöhnlich. Als ihr Herr hat er dazu das Recht. Ich kann daran nichts Falsches finden. Ganz offenbar geht
er doch mit der Macht sehr verantwortungsbewußt um.
Du schreibst du hast die Verantwortung an wen du die Macht über dich abgibst.
Hier geht es um die Beziehung zwischen dir und deiner Frau, in der von Praefect beschriebenen Situation allerdings um eine weitere Beziehung nämlich die zwischen seiner Sub und ihrem Ehemann.
Ich habe meinem Mann vor Jahren ein Versprechen gegeben, das ich ernst nehme, die Verantwortung dafür trage ich, diese Verantwortung kann ich nicht an einen Dritten abtreten, egal wie verantwortungsbewusst dieser damit umgeht.
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dertreueHusar
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Re: Gehorsam
Hallo Littlewonder,
Bin ich verheiratet und unterwerfe mich einer Dritten Person, so kläre ich ab, ob meine Ehe tabu ist oder nicht.
Liebe Grüße
titus
so weit sind wir da nicht auseinander. Die Fakten sind doch immer soweit vor einer Machtübergabe klar:Ich habe meinem Mann vor Jahren ein Versprechen gegeben, das ich ernst nehme, die Verantwortung dafür trage ich, diese Verantwortung kann ich nicht an einen Dritten abtreten, egal wie verantwortungsbewusst dieser damit umgeht.
Bin ich verheiratet und unterwerfe mich einer Dritten Person, so kläre ich ab, ob meine Ehe tabu ist oder nicht.
Liebe Grüße
titus