Hallo Sulpicia,
ich antworte einfach mal, damit du merkst das deine Probleme gelesen und drüber nachgedacht werden.
Leider fällt mir jetzt spontan keine wirklich helfende Antwort ein.
Ich kann mir das nur so erklären, das du im Unterbewusstsein vielleicht doch nicht mit deiner "Rolle" im reinen bist?
Gruß
Teddy
Alltagsprobleme
Moderatoren: Moderatoren, Administratoren
Re: Alltagsprobleme
Hallo sulpicia,
nur zum Verständnis eine Frage aus der non-D/S-Ecke:
Gibt es (immer) einen Grund / tieferen Sinn für das Letzte Wort deines Dom, begründet er sein Tun, wird der Sinn vielleicht erst auf den Zweiten Blick sichtbar, oder versucht er damit etwas ganz Anderes zu erreichen?
Die wenigsten Menschen machen etwas ganz ohne Sinn und Zweck.
nur zum Verständnis eine Frage aus der non-D/S-Ecke:
Gibt es (immer) einen Grund / tieferen Sinn für das Letzte Wort deines Dom, begründet er sein Tun, wird der Sinn vielleicht erst auf den Zweiten Blick sichtbar, oder versucht er damit etwas ganz Anderes zu erreichen?
Die wenigsten Menschen machen etwas ganz ohne Sinn und Zweck.
Re: Alltagsprobleme
Hallo sulpicia,
einfach noch ein paar Gedanken dazu da mich Deine Geschichte irgendwie beschäftigt hat.
Vor Deinem letzen Mail war mir nicht klar, wie „fundamental“ die Frage ist. Bin eigentlich davon ausgegangen, dass die Beziehungsmodalitäten bei Euch klar sind. Nach Deinem letzten Mail bin ich mir da nicht mehr so sicher.
Im Prinzip kann ich nur die Gedanken von Maru um einige weitere ergänzen.
Das wichtigste ist, dass Du immer Du bist und mit Dir im Reinen bist. Du bestimmt für Dich wo es langgeht. Wenn Dich etwas AUF DAUER unglücklich macht, dann läuft etwas schief und dann ist es an der Zeit daran etwas zu ändern.
In wie weit das in einer D/S-Beziehung möglich ist vermag ich nicht zu sagen, dort gibt eigentlich einer den Ton an, aber wenn er nicht ganz unsensibel ist sollte er sich zumindest um eine Verbesserung bemühen (auch wenn er das vl. nicht zugeben darf
).
Du hat Dich Deinem Dom anvertraut und er hat im Prinzip dafür zu Sorgen, dass es Dir gut geht mit dem was Du /was Ihr tut. Das ist zumindest meine vereinfachte Sicht auf eine D/S-Beziehung. Als Vater meiner Kinder habe ich das auch zu tun, auch wenn ich dabei manchmal Entscheidungen treffe, die meine Kindern ganz und gar nicht passen. Langfristig sollten wir aber miteinander auskommen und jeder sollte zufrieden sein können. So ähnlich sehe ich das auch für eine D/S-Beziehung auch wenn sie für mich persönlich nichts wäre. Es sollte ein Grundverständnis und Grundvertrauen vorhanden sein, das auch kleinere Zwischenfälle nicht erschüttert werden kann. Falls doch: Du bist erwachsen und kein Kind mehr!
Lieben Gruß, Skorpiom
einfach noch ein paar Gedanken dazu da mich Deine Geschichte irgendwie beschäftigt hat.
Vor Deinem letzen Mail war mir nicht klar, wie „fundamental“ die Frage ist. Bin eigentlich davon ausgegangen, dass die Beziehungsmodalitäten bei Euch klar sind. Nach Deinem letzten Mail bin ich mir da nicht mehr so sicher.
Im Prinzip kann ich nur die Gedanken von Maru um einige weitere ergänzen.
Das wichtigste ist, dass Du immer Du bist und mit Dir im Reinen bist. Du bestimmt für Dich wo es langgeht. Wenn Dich etwas AUF DAUER unglücklich macht, dann läuft etwas schief und dann ist es an der Zeit daran etwas zu ändern.
In wie weit das in einer D/S-Beziehung möglich ist vermag ich nicht zu sagen, dort gibt eigentlich einer den Ton an, aber wenn er nicht ganz unsensibel ist sollte er sich zumindest um eine Verbesserung bemühen (auch wenn er das vl. nicht zugeben darf
Du hat Dich Deinem Dom anvertraut und er hat im Prinzip dafür zu Sorgen, dass es Dir gut geht mit dem was Du /was Ihr tut. Das ist zumindest meine vereinfachte Sicht auf eine D/S-Beziehung. Als Vater meiner Kinder habe ich das auch zu tun, auch wenn ich dabei manchmal Entscheidungen treffe, die meine Kindern ganz und gar nicht passen. Langfristig sollten wir aber miteinander auskommen und jeder sollte zufrieden sein können. So ähnlich sehe ich das auch für eine D/S-Beziehung auch wenn sie für mich persönlich nichts wäre. Es sollte ein Grundverständnis und Grundvertrauen vorhanden sein, das auch kleinere Zwischenfälle nicht erschüttert werden kann. Falls doch: Du bist erwachsen und kein Kind mehr!
Lieben Gruß, Skorpiom
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DinaDarkness
- Member

- Beiträge: 81
- Registriert: Fr Okt 01, 2010 4:03 pm
- Geschlecht: Weiblich
- Neigung: Devot
- Sexuelle Ausrichtung: Heterosexuell
Re: Alltagsprobleme
Hallo Sulpica,
mein erster Gedanke beim Lesen deines Eingangspostings war, dass es bei mir genau andersherum ist: In den kleinen Dingen fällt es mir leicht mich zu fügen, da ist es schon fast ein Bedürfniss, in den großen Dingen aber schaltet sich meine Ratio ein, und ich bringe meine Vorstellungen und Sichtweise mit ein. Nun haben wir keine 24/7 Beziehung, sondern eine gleichberechtigte Beziehung mit D/S-Elementen - die eigentlich nie geplant waren. (Dazu habe ich hier auch schon mal was in einem eigenen Thread geschrieben).
Wenn ich nun deine Geschichte lese, kommen mir da schon ein paar Fragen:
Warum wählst du für dich die devote Rolle?
Betrachtest du Devotion vielleicht als Ideal, dem du entsprechen willst?
Wo willst du wirklich hin? Was sind deine wirklichen Bedürfnisse?
Das sind sehr intime Fragen, und ich erwarte auch keine Antwort darauf, es kann aber helfen, sich darüber klar zu werden.
Und ich stelle diese Fragen, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass gerade submissive Frauen Devotion als ein Ideal ansehen, dem sie nacheifern, auch wenn es ihnen nicht wirklich entspricht, und dann damit total unglücklich sind.
Ich selbst halte von diesem Ideal nichts. Ich sehe dass wie SKORPIOm, ich denke, es ist wichtig, dass du mit dir im Reinen bist und glücklich bist in deiner Beziehung.
Und auch, dass dir das Wohlbefinden anderer schon immer wichtig war, muss nicht bedeuten, dass du devot veranlagt bist. Ich kenne das auch von meinem Mann (der definitiv nicht devot ist), dass er häufig die Verantwortung für das Wohlbefinden anderer übernimmt.
Liebe Grüße
Dina
mein erster Gedanke beim Lesen deines Eingangspostings war, dass es bei mir genau andersherum ist: In den kleinen Dingen fällt es mir leicht mich zu fügen, da ist es schon fast ein Bedürfniss, in den großen Dingen aber schaltet sich meine Ratio ein, und ich bringe meine Vorstellungen und Sichtweise mit ein. Nun haben wir keine 24/7 Beziehung, sondern eine gleichberechtigte Beziehung mit D/S-Elementen - die eigentlich nie geplant waren. (Dazu habe ich hier auch schon mal was in einem eigenen Thread geschrieben).
Wenn ich nun deine Geschichte lese, kommen mir da schon ein paar Fragen:
Warum wählst du für dich die devote Rolle?
Betrachtest du Devotion vielleicht als Ideal, dem du entsprechen willst?
Wo willst du wirklich hin? Was sind deine wirklichen Bedürfnisse?
Das sind sehr intime Fragen, und ich erwarte auch keine Antwort darauf, es kann aber helfen, sich darüber klar zu werden.
Und ich stelle diese Fragen, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass gerade submissive Frauen Devotion als ein Ideal ansehen, dem sie nacheifern, auch wenn es ihnen nicht wirklich entspricht, und dann damit total unglücklich sind.
Ich selbst halte von diesem Ideal nichts. Ich sehe dass wie SKORPIOm, ich denke, es ist wichtig, dass du mit dir im Reinen bist und glücklich bist in deiner Beziehung.
Und auch, dass dir das Wohlbefinden anderer schon immer wichtig war, muss nicht bedeuten, dass du devot veranlagt bist. Ich kenne das auch von meinem Mann (der definitiv nicht devot ist), dass er häufig die Verantwortung für das Wohlbefinden anderer übernimmt.
Liebe Grüße
Dina
Re: Alltagsprobleme
Hallo sulpicia,
ich muss einfach noch ein paar Lebenserfahrungen loswerden, die allerdings aus einem anderen Bereich stammen.
Denke mit dem selbst gemachten Druck bist Du auf der richtigen Spur.
Je mehr Du etwas zu erreichen suchst, desto weniger führt es gelegentlich zum Ziel.
Vieles im Leben ist auch eine Frage der Zeit, und der Verstand lernt erst nach und nach Dinge "richtig" zu sortieren, wenn man ihn denn lässt.
Manches braucht trotz der Spannung gleichzeitig eine gewisse Lockerheit.
Wie Du sagst, der Weg ist das Ziel.
Man kann sich bemühen wie man will, deswegen muss es noch lange nicht funktionieren. Manches geht auch nie.
Die Kunst ist es, aber genau dann nicht aufzugeben.
Irgendwann kommt das, auf das man zuvor ewig hingearbeitet hat dann wie von selbst und man versteht gar nicht wie das jemals vorher eigentlich hat anders sein können.
*Philosophie Ende*
ich muss einfach noch ein paar Lebenserfahrungen loswerden, die allerdings aus einem anderen Bereich stammen.
Denke mit dem selbst gemachten Druck bist Du auf der richtigen Spur.
Je mehr Du etwas zu erreichen suchst, desto weniger führt es gelegentlich zum Ziel.
Vieles im Leben ist auch eine Frage der Zeit, und der Verstand lernt erst nach und nach Dinge "richtig" zu sortieren, wenn man ihn denn lässt.
Manches braucht trotz der Spannung gleichzeitig eine gewisse Lockerheit.
Wie Du sagst, der Weg ist das Ziel.
Man kann sich bemühen wie man will, deswegen muss es noch lange nicht funktionieren. Manches geht auch nie.
Die Kunst ist es, aber genau dann nicht aufzugeben.
Irgendwann kommt das, auf das man zuvor ewig hingearbeitet hat dann wie von selbst und man versteht gar nicht wie das jemals vorher eigentlich hat anders sein können.
*Philosophie Ende*
- Chantalle
- Senior Member

- Beiträge: 800
- Registriert: Do Jul 28, 2005 6:02 pm
- Geschlecht: TV
- Neigung: Devot
- Sexuelle Ausrichtung: Heterosexuell
- Ich suche: vieles
- Profiltext: Fragen kostet nichts, ... ;-)
- Wohnort: 22... Hamburg
- Kontaktdaten:
Re: Alltagsprobleme
Hallo sulpicia,
als Ich Deinen Beitrag las, kam mir irgendwie die Diskussion mit Thalilah in den Sinn ...
Vielleicht kommt das mich ein „nein“ von seiner Seite mit nimmt und gedanklich beschäftigt auch daher, das Du in diesen Situation in Ihm Deinen Partner und nicht Deinen Dom siehst?
Aber vielleicht ist auch so zum Teil wie Du schriebst, Du grübelst zuviel über das wieso nach. Da Du Ihm ja 1000% vertraust und er ja auch auf Dich aufpasst, solltest Du Dich einfach mal nur fallen lassen und "genießen"
Nur mal so meine Gedanken ....
Das solltest doch langsam anfangen zu ändern. In erster Linie geht es um Dich!! Es ist Dein Leben, also haben Deine Bedürfnisse Vorrang. Wie heißt es doch so schön:"Erst komm ich, dann eine Weile nichts, dann der Rest" Klingt egoistisch, aber ist so. Wenn Du immer die Bedürfnisse anderer vorne anstellst, macht es Dich irgendwann kaputt! Es wird dann nämlich eine Zeit kommen, wo Du Denkst, Du kannst es Ihnen nicht mehr Recht machen und wirst versuchen, noch mehr es Ihnen recht machen zu wollen. Ergo kommt Dein eigenes Leben noch mehr zu kurz, Deine eigenen Bedürfnisse werden total auf´s Abstellgleis geschoben. Irgendwann frisst es Dich dann auf, weil "das Gleis voll ist", weil Du nicht geschafft hast, Deine eigenen Probleme als erstes zu bearbeiten.
Und das ganze kurz und knapp: Einfach mal öfters NEIN sagen!
als Ich Deinen Beitrag las, kam mir irgendwie die Diskussion mit Thalilah in den Sinn ...
Vielleicht kommt das mich ein „nein“ von seiner Seite mit nimmt und gedanklich beschäftigt auch daher, das Du in diesen Situation in Ihm Deinen Partner und nicht Deinen Dom siehst?
Aber vielleicht ist auch so zum Teil wie Du schriebst, Du grübelst zuviel über das wieso nach. Da Du Ihm ja 1000% vertraust und er ja auch auf Dich aufpasst, solltest Du Dich einfach mal nur fallen lassen und "genießen"
Nur mal so meine Gedanken ....
Das hat mir doch ein bissl zu denken gegeben ....Dazu muss ich etwas ausholen. Ich bin, wenigstens privat, nicht besonders gut darin, Entscheidungen für mich zu treffen, negative Gefühle zuzulassen, Wünsche zu formulieren, etc. Gleichzeitig habe ich ein hohes Maß an „Harmoniebedürfnis“ und die Tendenz, es den mir nahestehenden Menschen recht machen zu wollen. Das ist so, seit ich denken kann. Also im Zweifel stelle ich meine Bedürfnisse eher hinten an, statt sie zu verteidigen. .... Ich bekomme auch nur ungern Geschenke oder lasse mich verwöhnen. Das ist mir oftmals regelrecht unangenehm. Schenken und andere verwöhnen finde ich viel schöner und auch meistens einfacher
Das solltest doch langsam anfangen zu ändern. In erster Linie geht es um Dich!! Es ist Dein Leben, also haben Deine Bedürfnisse Vorrang. Wie heißt es doch so schön:"Erst komm ich, dann eine Weile nichts, dann der Rest" Klingt egoistisch, aber ist so. Wenn Du immer die Bedürfnisse anderer vorne anstellst, macht es Dich irgendwann kaputt! Es wird dann nämlich eine Zeit kommen, wo Du Denkst, Du kannst es Ihnen nicht mehr Recht machen und wirst versuchen, noch mehr es Ihnen recht machen zu wollen. Ergo kommt Dein eigenes Leben noch mehr zu kurz, Deine eigenen Bedürfnisse werden total auf´s Abstellgleis geschoben. Irgendwann frisst es Dich dann auf, weil "das Gleis voll ist", weil Du nicht geschafft hast, Deine eigenen Probleme als erstes zu bearbeiten.
Wenn diese "Freunde" Dir wirklich den Rücken kehren, weil Du mal keine Zeit für Sie hast und erst mal Dich um Deine eigenen Probleme kümmern mußt, denen Deine Situation egal ist, die lasse ziehen und "bringe Sie noch persönlich zur Tür". Denn Sie haben dann die Bezeichnung Freunde nicht verdient.Zum einen, weil ich möchte, dass die Menschen um mich herum zufrieden sind, zum anderen – und jetzt wird es heikel – weil ich Angst habe, Menschen die mir wichtig sind, zu verlieren
Und das ganze kurz und knapp: Einfach mal öfters NEIN sagen!
Bin ein Mann, der gerne zwischen den Geschlechtern wandelt und wann immer Zeit und Lust hat, seine weibliche Seite in verschieden Rollen auslebt.
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